Die Kernpunkte:

  • Wirtschaftliche Stärkung der Region Westre / Ellhöft / Seth / Lydersholm
  •  Nutzung der vorhandenen Ressourcen
  •  Erzeugung regenerativer Energien
  •  Information
  •  Rückbau vorhandener Windkraftanlagen in Ausschlußgebieten
  •  Energieeinsparung
  •  Zurückschraubung der Umweltbelastung
  •  Schaffung neuer Biotope
  •  Ausbau der gut nachbarschaftlichen Beziehung über die Grenze hinweg.

 

Denn das Projekt ist:

  1. grenzüberschreitend.
  2. es wird ein Bürgerwindpark sein. 220 deutsche und dänische Bürger, beteiligen sich zu gleichen Bedingungen.
  3. 32 Altanlagen außerhalb von Windeignungsgebieten werden abgebaut. Das Landschaftsbild innerhalb Nordfrieslands wird dadurch entlastet.
  4. die örtlichen Handwerker – und Dienstleistungsbetriebe werden in der Bauphase und in der Wartung gezielt eingebunden und dadurch gestützt und gefördert.
  5. Arbeitsplätze werden gesichert und neu geschaffen. Der Betrieb des Windparks und des Informationszentrums erfordert 1 volle Arbeitskraft. Mit der Wartung und Unterhaltung sind weitere 2 Arbeitskräfte ständig beschäftigt.
  6. die Wertschöpfung vor Ort wird durch anfallende Erträge erheblich angekurbelt.
  7. die Gemeinde-, Amts- und Kreishaushalte werden durch das Steueraufkommen profitieren.
  8. das Projekt wird der Öffentlichkeit ständig zugängig sein. Informationspavillion und Informationstafeln im Gelände.
  9. die Erzeugung umweltfreundlicher Energie entlastet die Umwelt. So werden ca. 68 000 Tonnen Kohlendioxid im Jahr nicht freigesetzt, da kein fossiler Brennstoff verbraucht wird.
  10. der Tourismus (Kanufahrer, Radwanderer, Ausflugsfahrten u.v.a.m.) wird weiter entwickelt.
  11. der Windpark und das Infozentrum werden eingebunden in das Grenzkonzept „Kulturhistorischer Erlebnis-Radwanderweg“.
  12. neue Biotopanlagen werden entstehen. Ca 40 ha Ausgleichsfläche und zahlreiche Puffer- und Abstandszonen an den Windparkwegen.
  13. das nicht bezuschusste Investitionsvolumen in Höhe von ca.35 Mill. EURO ist für die Region nicht unbedeutend und wird die Wirtschaft ganz allgemein fördern.

 

Die Gemeinden Ellhöft und Westre haben sich mit großer Mehrheit hinter das Projekt gestellt. Seit dem 12. Januar 2005 wurde mit den deutschen Behörden eine grundsätzliche Einigung erzielt.

Die Baugenehmigung für die Teilprojekte in Deutschland liegen seit dem Sommer 2006 vor und waren auch in Dänemark zur Anhörung ausgelegt.
Auch die Gemeinde Tondern hatte das Projekt schon einmal positiv eingeschätzt.